


Aktualisiert am
2.2.2007, 2.5.2008,
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25.11.2011
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Namenlose Kamelie, es handelt sich wohl um eine
Kamelienhybride C. x williamsii 'Donation'
April
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Fragliche Kamelienhybride C: x williamsii 'Donation'
April
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Nicht alle Kamelienschätze meines
Gartens sind registrierte Pflanzen mit einem eingetragenen Namen. Obwohl ich
als Pflanzensammler über die Herkunft aller Exemplare möglichst viele
Informationen besitzen möchte – das geht am einfachsten über den
Pflanzennamen –sind einige größere und auch attraktive
Japonicakamelien namenlos. Ich habe
sie vor vielen Jahren ohne Namensschild selbst gekauft, oder sie waren ein
Geschenk. Eine nachträgliche Einordnung ist bei der Sortenvielfalt nur dann
möglich, wenn es sich um eine Pflanze mit typischen Blüten-, Blatt- oder
Wuchseigenschaften handelt. Warum relativ viele namenlose Kamelien in die
Gärten gelangen, liegt an zwei Gründen: Ist die Pflanze beim Kauf schon
relativ groß, so wurde sie in der Ursprungsgärtnerei schon früher häufig
umgepflanzt, dabei wurde dann vergessen, das langsam verwitterte
Namensschild zu ersetzen. So etwas kommt gelegentlich vor, wenn die Kamelie aus
kleineren Gärtnereien stammt. Ein anderer Grund ist der, daß
es eine ganze Reihe von Kameliensorten gibt, die nie den aufwendigen Weg zur
Namensregistrierung schafften. Fast immer handelt es sich um Kameliensorten
mit einfachen oder halbgefüllten roten oder rosa Blüten. An einigen
Beispielen aus meinem Garten kann ich zeigen, daß eine namenlose „
Schönheit “ sich nicht vor internationalen Berühmtheiten verstecken muß. Die
oben abgebildete Kamelie habe ich von einem sehr bekannten Züchter aus
Oberitalien als namenlose, nicht mehr identifizierbare Kamelie gekauft. Nach
der Blütenform ,-farbe und der Blattform handelt es sich mit großer
Wahrscheinlichkeit um die Williamshybride ´Donation´.
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Fragliche C. jap. 'Contessa Woronzoff'
März
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Fragliche C. jap. 'Contessa Woronzoff'
März
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Anläßlich eines Gärtnereibesuches vor
etwa 10 Jahren fiel mir eine schon stattlich große Kamelie voller zartrosa
und vollständig gefüllter Blüten auf. Ich entschloß mich zum spontanen
Kauf, es fehlte wieder einmal ein Namensschild. Soviel konnte ich erfahren, sie
stammte aus Oberitalien, nach der Blatt- und Wuchsform handelte es sich um
eine C. japonica. Erst später fand
ich in der Kamelienenzyklopädie von Macoboy
drei ähnliche Blüten, die von europäischen Züchtungen aus dem 19.
Jahrhundert stammten, diejenige aus Italien kam den Blüten meiner Kamelie am nächsten.
Möglicherweise handelt es sich um die C. jap. ´Contessa
Woronzoff´ , die gut zur damaligen
Mode paßte. Sie wächst kräftig und blüht alle zwei Jahre fleißig.
Eltern: Sport der
C. jap. ´Il
Cigno´ Italien , 1858, Blüte: Hellrosa, vollständig gefüllt,
Blütendurchmesser 7 – 8 cm, Blütezeit: März - April
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C. jap. 'Romany' fünf Meter hoher Baum,
Märzblute
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C. jap. 'Romany' März
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Der Kauf dieser Kamelie war ein
spontaner Entschluß vor etwa sieben Jahren. Mit ihren fast etwas düsteren,
tiefroten , vollständig gefüllten Blüten hat mich diese
Japonicakamelie sofort begeistert,
obwohl sie kein Namensschild trug. Sie stammte ursprünglich aus Italien und war mit einer Größe von über drei
Metern nur schwer zu transportieren.Die Blüten ähnelten denen der C. jap.
´Romany´, die in Italien unter dem
Namen ´Roi Leopold´bekannt wurde.
Blütezeit: März - April
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Fragliche C. jap. 'Mathodiana', drei Meter
hoher Kamelienstrauch
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Fragliche C. jap. 'Mathodiana'
März
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Links C. jap. ohne Namen (gekauft als
´Higo Hagoromo´),
in der Mitte C. jap. ´Mrs.
Charles Cobb´, rechts C. jap. ´Berenice
Boddy´
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