


Aktualisiert am
2.2.2007, 2.5.2008,
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25.11.2011
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Kamelienhybriden (C.
hybrid) |
Die Geschichte der Kamelienhybriden – also
der
Kreuzung verschiedener Arten – ist jung und begann mit dem Import einer
C. saluenensis von Westchina nach
England im Jahre 1924. Bis dahin galt das botanische Interesse dem Sammeln
neuer Varietäten und Sorten der C. japonica
und dem Entdecken neuer Kamelienarten.
Der Pflanzensammler
George Forrest entdeckte die
C saluenensis, sie kam in die Hände
von J. C. Williams aus Cornwall, der
sie 1930 in seinen Kameliengarten pflanzte. Diese Kamelie erwies sich als
ausgesprochen winterhart und wuchs relativ schnell, die Blüten waren klein,
weiß und einfach. Etwas erinnerte sie an die
C. sasanqua. Wohl zufällig kam es zu
einer Befruchtung dieser Kamelie mit dem Pollensamen einer
C. japonica aus seinem Garten. Es
entstand eine robuste , langblühende, kleinblättrige Kamelie mit
halbgefüllten, rosa Blüten. Sie wurde 1940 von der
Britisch Königlichen Gartengesellschaft
ausgezeichnet und zu Ehren von Williams
wurden alle Kreuzungen zwischen C.
saluenensis und sämtlichen Varietäten und Sorten von C.
japonica als „ Williamshybriden “ bezeichnet und
erhielten den botanischen Namen C.(amellia)
x williamsii, danach folgt der Eigenname z. B.
C. x williamsii ´Donation´.
Die samentragende Pflanze ist in jedem Falle eine
C. saluenensis oder eine Hybride der
C. saluenensis, die Polleneltern eine
C. japonica. Mittlerweile gibt es im
Kamelienhandel über 50 Varietäten und Sorten von C. x
williamsii. Da sich die Hybridenkamelien wegen ihrer Robustheit für
das nordeuropäische Klima besonders gut eignen, ist mit weiteren Züchtungen
zu rechnen, zumal diese Pflanzen in Bezug auf die Bodenbeschaffenheit
geringere Ansprüche als die C. japonica
stellen und ihre Blüten besonders reizvoll sind.
Zur Kreuzung mit der
C. japonica eignen sich neben der C.
saluenensis auch die Arten C.
reticulata, C. sasanqua, C. cuspidata, C. rosiflorae, C. lutchuenensis
und C. pitardii.
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Besonders schöne für
den Anfänger geeignete Hybridensorten |
´Debbie´:
Pfingstrosenförmige, purpurviolette Blüten, schnellwachsende, robuste
Pflanze mit hellgrünem Laubwerk
´Donation´:
Hellviolettrosa, halbgefüllte strahlende Blüten, dunkelgrüne, kleine,
spitzovale Blätter, schnellwachsende, robuste Pflanze
´Spring Festival´:
Halbgefüllte, zum Teil pfingstrosenförmige, pinkrosa, manchmal
büschelförmige Miniaturblüten, schneller, säulenförmiger Wuchs, spitzovale,
dunkelgrüne Blätter
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