In meinem
Garten stehen seit ca. 25 Jahren über 150 Freilandkamelien. Der 2000
Quadratmeter große Garten setzt sich aus einem Vor- und einem
Hauptgarten hinter dem Wohnhaus zusammen, beide Gärten sind über schmale
seitliche Hausbepflanzungen miteinander verbunden. Die Anlage des
Kameliengartens war für mich ein großes Experiment, da bisher nicht
nachgewiesen war, ob im Klima der Kölner Bucht eine solche Vielzahl von
Kamelienarten und -sorten ohne besondere winterliche Schutzmaßnahmen
gedeihen kann. Am Ende der Seite sind einige Kameliensorten aufgelistet, die
als besonders winterhart gelten.
Eine
harmonische Integration der Kameliensammlung in die Gartenlandschaft ließ
sich durch größere Bäume und Sträucher erreichen. Eine monotone
Kameliendominanz besteht daher nicht. Die Kamelien wurden in mehreren
Pflanzgruppen zusammengefasst, die vornehmlich durch Rhododendrenareale
unterbrochen werden. Um jede Form der Eintönigkeit zu vermeiden, habe ich
ein Viertel des Gartens völlig frei von Kamelien gehalten. Die Sammlung
besteht aus 94
Camelliae japonicae,
24 Kamelienhybriden, 21
Sasanquakamelien,
vereinzelten anderen Kamelienarten ( C. reticulata, C. transocoensis,
C. higo ) und zwei Pseudokamelien (Stewartien).
Die größeren Kamelien erreichen eine Höhe von fünf Metern. Kleinere Pflanzen
umrahmen einen seitlichen Gehweg neben dem Wohnhaus in doppelter Pflanzreihe
als Hecke.

Blühende Kameliensträucher im April 2007, von links nach
rechts: C. hybrid ´Spring
Festival´,C. jap.
´Kelvingtoniana´,
C.
hybrid
´Sun
Song´, C.jap.
`Bella Romana`
|