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Kamelienhomepage Gerd Kierfeld
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Aktualisiert am 2.2.2007, 2.5.2008, 9.5.2009,18.11.2009 25.11.2011 Von 2003-2007 über 1800 Besuche, von 2007-2009 über 5000 Besuche 12.3.2013 30.3.2015
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Higokamelien (C. Higo) Higokamelien stammen aus dem Süden Japans und wurden dort über Jahrhunderte kultiviert. Sie sind wohl keine eigenständige Kamelienart, sondern das Produkt einer in der früheren Provinz Higo betriebenen Zucht aus verschieden Japonicasorten mit der C. rusticana, die wiederum als eine Varietät der C. japonica angesehen werden muß. Die flache, einfache Blütenform aus festen meist nicht sehr großen Blütenblättern mit sehr vielen Staubgefäßen in Blütenmitte entspricht den japanischen Geschmacksvorstellungen. Die Zahl der Blütenblätter ist auf fünf bis neun reduziert, kräftige Blütenfarben reichen von Knallrot, Rosa bis zu Weiß, häufig wird die Grundfarbe der Blütenblätter von roten oder weißen Streifen oder Flecken durchsetzt. Fast lederartig wirken die dunkelgrünen, festen Blätter der Higosträucher. In Japan werden diese Kamelien häufig zur Bonsaizucht verwandt, in USA findet man sie eher im Freiland. In Deutschland sind Higokamelien als Freilandpflanzen nur wenig bekannt, das mag auch daran liegen, dass die Japonicakamelie eher unserem westlichem Geschmack entspricht. Im Handel sind etwa 35 Higokameliensorten. Ich selbst habe in meinem Garten versuchsweise zwei Varietäten angepflanzt.
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Wer etwas mehr über Kamelien erfahren will, dem empfehle ich mein Buch: Kamelien (100 frostharte Sorten für den Garten- Auswahl, Kultur und Pflege) von Gerd Kierfeld, erschienen im Christian Verlag, 2004, ISBN 3-88472-623-4, im Sept. 2008 2. Auflage als Kaleidoskop Buch im Christian Verlag unter dem Titel " Gärtnern mit Kamelien" erschienen, ISBN 978-3-88472-869-7.Leider sind die Bücher beim Verlag vergriffen. Verbilligte Restexemplare können über Amazon bezogen werden. |